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Kompetenzgefälle an der Spitze

  • Autorenbild: Bernhard Metzger
    Bernhard Metzger
  • vor 5 Tagen
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Warum fachlich schwache Führung Abteilungen und Organisationen systematisch ausbremst

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Fachkompetenz als Grundlage wirksamer Steuerung


Die Bau- und Immobilienwirtschaft gehört zu den wissensintensivsten Branchen überhaupt. Entscheidungen sind technisch, wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch hochgradig miteinander verknüpft. Fehler wirken sich nicht punktuell, sondern systemisch aus. Termine verschieben sich, Kosten explodieren, Haftungsrisiken steigen und Vertrauen geht verloren.


In diesem Umfeld ist Führung ohne ausreichende Fachkompetenz kein abstraktes Defizit, sondern ein reales Geschäftsrisiko. Dennoch ist genau dieses Muster in vielen Organisationen verbreitet. Führungskräfte verantworten Abteilungen oder Projekte, deren fachliche Komplexität sie selbst nicht mehr durchdringen. Die operative Expertise liegt bei den Mitarbeitenden, während die Führung formale Verantwortung trägt, ohne inhaltlich anschlussfähig zu sein.


Dieses Kompetenzgefälle an der Spitze bleibt selten offen sichtbar. Es äußert sich nicht in offenen Konflikten, sondern in subtilen Verschiebungen von Verantwortung, Entscheidungslogik und Macht. Gerade deshalb ist es für Organisationen so gefährlich.


Der folgende Beitrag zeigt, wie fachlich schwache Führung Abteilungen und Organisationen konkret ausbremst, welche Frühindikatoren auf dieses Problem hinweisen und welche strukturellen Maßnahmen insbesondere mittelständische Unternehmen ergreifen sollten, um ihre Steuerungsfähigkeit langfristig zu sichern.


Bildquelle: BuiltSmart Hub - www.built-smart-hub.com



Inhaltsverzeichnis


  1. Fachkompetenz als strukturelle Voraussetzung von Führung

  2. Entscheidungsqualität in komplexen Bau- und Immobilienprojekten

  3. Verlust fachlicher Autorität und informelle Machtverschiebungen

  4. Auswirkungen auf Motivation, Wissen und Leistungsbereitschaft

  5. Operative Ineffizienz und verdeckte Produktivitätsverluste

  6. Strategische Risiken für Organisationen und Geschäftsmodelle

  7. Fachliche Glaubwürdigkeit nach außen als Reputations- und Verhandlungsrisiko im Umgang mit Geschäftspartnern

  8. Handlungsempfehlungen und strategischer Ausblick für den Mittelstand



1. Fachkompetenz als strukturelle Voraussetzung von Führung


In der Bau- und Immobilienwirtschaft ist Führung untrennbar mit fachlichem Verständnis verbunden. Projekte sind keine standardisierten Produktionsprozesse, sondern hochindividuelle Systeme aus Planung, Technik, Wirtschaftlichkeit, Recht und Ausführung. Führungskräfte müssen diese Systeme zumindest in ihrer Logik durchdringen können, um wirksam zu steuern.


Fachkompetenz bedeutet in diesem Kontext nicht Detailwissen auf Ausführungsebene. Entscheidend ist die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Plausibilitäten zu prüfen und Konsequenzen abzuschätzen. Wer Baukosten, Terminpläne, technische Abhängigkeiten oder regulatorische Anforderungen nicht einordnen kann, verliert die Fähigkeit zur inhaltlichen Führung.


Fehlt diese Kompetenz, verschiebt sich Führung in Richtung Prozessverwaltung. Entscheidungen werden nicht mehr aktiv getroffen, sondern formal abgewickelt. Inhalte werden delegiert, ohne verstanden zu werden. Die Führungskraft wird zum Durchleiter von Informationen, nicht zum gestaltenden Akteur.


Besonders problematisch ist, dass diese Entkopplung oft unbemerkt bleibt. Die Organisation funktioniert scheinbar weiter, doch sie verliert ihre strategische Tiefe. Führung ohne Fachkompetenz ist damit kein individuelles Defizit, sondern ein struktureller Mangel in der Steuerungsarchitektur.


Abbildung 1: Darstellung fachlich schwacher Führung als Risikofaktor mit Auswirkungen auf Entscheidungsqualität, Autorität, Produktivität und Reputation sowie der Notwendigkeit getrennter Fach- und Führungslaufbahnen.

Fachkompetenz ist die Voraussetzung dafür, Verantwortung wirksam auszuüben. Ohne sie verliert Führung ihre inhaltliche Substanz und reduziert sich auf formale Koordination.


2. Entscheidungsqualität in komplexen Bau- und Immobilienprojekten


Entscheidungen in Bau- und Immobilienprojekten sind selten eindeutig. Sie erfordern Abwägungen zwischen Kosten, Qualität, Zeit, Risiko und Nachhaltigkeit. Diese Abwägungen können nur dann fundiert erfolgen, wenn die Führungskraft die fachlichen Auswirkungen ihrer Entscheidungen versteht.


Fachlich schwache Führungskräfte neigen dazu, Entscheidungen zu vermeiden oder zu standardisieren. Komplexe Fragestellungen werden in Gremien verschoben oder durch pauschale Vorgaben ersetzt. Alternativ werden Entscheidungen an Kennzahlen gekoppelt, die die tatsächliche Projektrealität nicht abbilden.


Das Ergebnis ist eine systematische Verzerrung. Projekte werden formal gesteuert, aber fachlich falsch priorisiert. Risiken werden entweder ignoriert oder überkompensiert. Beides führt zu Mehrkosten, Verzögerungen und Qualitätsverlusten.


Hinzu kommt, dass Mitarbeitende beginnen, Entscheidungen vorzuformulieren, um Unsicherheit auf Führungsebene zu kompensieren. Die Führungskraft entscheidet dann zwar formal, übernimmt aber faktisch nur eine bereits gesetzte Richtung.


Die Auswirkungen fachlich schwacher Führung zeigen sich besonders deutlich im Entscheidungshandeln innerhalb komplexer Bau- und Immobilienprojekte. Die folgenden Zusammenhänge treten in der Praxis wiederholt auf und lassen sich klar systematisieren.

Führungshandeln

Operative Wirkung im Projekt

Konkretes Projektrisiko

Unzureichende technische Bewertung

Verzögerte Freigaben und Rückfragen

Terminverzug und Vertragsrisiken

Vereinfachte Wirtschaftlichkeitsannahmen

Fehlpriorisierung von Maßnahmen

Kostensteigerungen und Nachträge

Fehlende Risikoabschätzung

Übersteuerung durch Kontrollen

Effizienzverlust und Projektverlangsamung

Abhängigkeit von Einzelmeinungen

Verzerrte Entscheidungsgrundlagen

Qualitätsmängel

Tabelle 1: Entscheidungsfolgen fachlich schwacher Führung in Bau- und Immobilienprojekten

Ohne fachliche Entscheidungsfähigkeit sinkt die Qualität der Steuerung. Entscheidungen verlieren ihre Wirkung und werden zum administrativen Akt.


3. Verlust fachlicher Autorität und informelle Machtverschiebungen


Autorität in wissensintensiven Organisationen entsteht nicht durch Titel, sondern durch fachliche Anschlussfähigkeit. Mitarbeitende akzeptieren Führung, wenn sie erleben, dass Entscheidungen fachlich begründet und nachvollziehbar sind.


Ist dies nicht der Fall, beginnt eine schleichende Erosion der Autorität. Fachlich starke Mitarbeitende übernehmen informell die Rolle von Entscheidern. Inhalte werden selektiv kommuniziert, Risiken abgeschwächt dargestellt oder kritische Themen gar nicht mehr adressiert.


Diese informellen Machtverschiebungen sind schwer erkennbar, da sie selten offen benannt werden. Die Organisation wirkt nach außen stabil, verliert jedoch intern an Transparenz und Steuerbarkeit. Führung findet nicht mehr dort statt, wo Verantwortung verortet ist.


Langfristig entsteht eine doppelte Führungsstruktur. Formale Führung ohne inhaltliche Wirkung und informelle Führung ohne Verantwortung. Diese Konstellation ist hochriskant, insbesondere bei komplexen Projekten mit Haftungs- und Qualitätsanforderungen.


Fachlich schwache Führung verliert Autorität nicht abrupt, sondern schleichend. Informelle Strukturen ersetzen formale Steuerung.


4. Auswirkungen auf Motivation, Wissen und Leistungsbereitschaft


Fachlich starke Mitarbeitende identifizieren sich mit Qualität, Verantwortung und fachlicher Exzellenz. Sie erwarten Führung, die ihre Arbeit versteht, bewertet und weiterentwickelt. Bleibt diese Anerkennung aus, entsteht Frustration.


Diese Frustration äußert sich selten in offenem Widerstand. Häufiger ist der Rückzug. Mitarbeitende reduzieren ihr Engagement, vermeiden Verantwortung oder verlassen die Organisation. Besonders kritisch ist der Verlust von implizitem Wissen, das nicht dokumentiert ist und nur durch Erfahrung weitergegeben wird.


Organisationen unterschätzen diesen Effekt systematisch. Sie messen Fluktuation, aber nicht den Verlust an fachlicher Tiefe. Projekte werden formal fortgeführt, verlieren aber an Qualität und Innovationskraft.


Leistungsstarke Fachkräfte reagieren sensibel auf fachlich entkoppelte Führung. Die folgenden Reaktionsmuster sind in Bau- und Immobilienorganisationen besonders häufig zu beobachten und entfalten langfristige Wirkung auf Wissensbestand und Teamleistung.

Wahrnehmung

der Führungskraft

Typisches Verhalten

der Mitarbeitenden

Langfristige Auswirkung

Fehlendes Fachverständnis

Rückzug aus fachlichen Diskussionen

Verlust impliziten Wissens

Unklare oder widersprüchliche Entscheidungen

Eigenständige Lösungswege

Intransparenz und Parallelstrukturen

Fehlende Anerkennung fachlicher Leistung

Reduziertes Engagement

Sinkende Leistungsbereitschaft

Nicht nachvollziehbare Prioritäten

Wechselabsichten

Fluktuation von Schlüsselpersonen

Tabelle 2: Reaktionsmuster fachlich starker Mitarbeitender bei schwacher Führung

Fachlich schwache Führung gefährdet Motivation und Wissenstransfer. Der Schaden entsteht leise, aber nachhaltig.


5. Operative Ineffizienz und verdeckte Produktivitätsverluste


Fehlende Fachkompetenz auf Führungsebene führt nicht primär zu offenen Fehlern, sondern zu struktureller Ineffizienz im Tagesgeschäft. Entscheidungen werden nicht eindeutig getroffen, sondern mehrfach abgesichert, rückgekoppelt oder in weitere Abstimmungsrunden verlagert. Fachlich klare Fragen werden zu organisatorischen Prozessen.


Dieser erhöhte Abstimmungsbedarf ist kein Zeichen von Sorgfalt, sondern Ausdruck fachlicher Unsicherheit. Führungskräfte kompensieren fehlendes Fachverständnis durch zusätzliche Kontroll- und Berichtsschleifen. Prozesse werden komplexer, Zuständigkeiten diffuser und Entscheidungswege länger. Die Organisation reagiert darauf mit mehr Meetings, mehr Dokumentation und mehr formalen Freigaben.


Besonders problematisch ist, dass diese Ineffizienz schwer sichtbar ist. Sie äußert sich nicht in einzelnen Fehlentscheidungen, sondern im täglichen Mehraufwand. Mitarbeitende verbringen einen wachsenden Anteil ihrer Zeit mit Vorbereitung, Abstimmung und Absicherung. Entscheidungen werden erklärt, statt getroffen. Reporting ersetzt Steuerung. Kontrolle ersetzt Vertrauen.


Im Projektgeschäft der Bau- und Immobilienwirtschaft hat dies gravierende Folgen. Wertschöpfende Tätigkeiten werden zunehmend durch Koordinationsaufgaben verdrängt. Planung, Ausführung und Steuerung verlieren Geschwindigkeit. Reaktionszeiten verlängern sich, ohne dass dies unmittelbar in Kennzahlen sichtbar wird. Termine rutschen schleichend, Kosten steigen indirekt, und Qualitätsrisiken nehmen zu.


Diese verdeckten Produktivitätsverluste sind besonders gefährlich, weil sie selten als Führungsproblem erkannt werden. Sie werden als Komplexität, Projektgröße oder Marktdruck interpretiert. Tatsächlich sind sie häufig die Folge fachlich entkoppelter Führung.


Operative Ineffizienz ist kein Nebenprodukt komplexer Projekte, sondern häufig das Resultat fachlicher Unsicherheit auf Führungsebene. Sie entzieht Organisationen schleichend Geschwindigkeit, Fokus und Wertschöpfung.


6. Strategische Risiken für Organisationen und Geschäftsmodelle


Auf strategischer Ebene verstärken sich die beschriebenen Effekte. Investitionsentscheidungen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder neue Geschäftsmodelle werden getroffen, ohne die operative Umsetzbarkeit zu verstehen.


Dies führt zu Fehlinvestitionen, Symbolprojekten oder Blockaden. Organisationen reagieren zu spät auf Marktveränderungen, regulatorische Anforderungen oder technologische Entwicklungen. Besonders mittelständische Unternehmen verlieren dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit.


Strategische Fehlentwicklungen sind selten das Ergebnis einzelner Fehlentscheidungen. Sie entstehen aus einem dauerhaft geschwächten Steuerungssystem.


Auf organisationaler Ebene verdichten sich die operativen Effekte fachlich schwacher Führung zu strategischen Risiken. Diese Risiken betreffen nicht einzelne Projekte, sondern die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Organisation.

Risikobereich

Wirkung auf die Organisation

Langfristige Konsequenz

Strategie

Fehlallokation von Ressourcen

Verlust von Wettbewerbsfähigkeit

Innovation

Blockierte fachliche Weiterentwicklung

Stagnation und Marktrückstand

Governance

Erhöhte Fehler- und Haftungsrisiken

Reputationsrisiken

Organisation

Informelle Machtstrukturen

Sinkende Steuerungsfähigkeit

Reputation

Verlust fachlicher Glaubwürdigkeit bei Geschäftspartnern

Vertrauensverlust, schwächere Verhandlungsposition, erschwerte Akquise

Tabelle 3: Organisationale und reputative Risiken fachlich schwacher Führung

Fachlich schwache Führung gefährdet nicht nur Projekte, sondern die strategische Zukunftsfähigkeit von Organisationen.


7. Fachliche Glaubwürdigkeit nach außen als Reputations- und Verhandlungsrisiko im Umgang mit Geschäftspartnern


In der Bau- und Immobilienwirtschaft wirkt Führung nicht nur nach innen, sondern permanent nach außen. Führungskräfte repräsentieren ihre Organisation gegenüber Auftraggebern, Investoren, Projektsteuerern, Planungsbüros, Generalunternehmern, Behörden und Finanzierungspartnern. In diesen Schnittstellen entscheidet fachliche Anschlussfähigkeit unmittelbar über Vertrauen, Respekt und Verhandlungsmacht.


Geschäftspartner in diesem Umfeld verfügen in der Regel über hohe fachliche Expertise. Technische Zusammenhänge, wirtschaftliche Annahmen, regulatorische Anforderungen und Projektrisiken werden schnell erkannt und eingeordnet. Führungskräfte, die diese Inhalte nicht sicher beherrschen, fallen nicht neutral auf. Sie wirken unsicher, ausweichend oder formalistisch. Dies wird von externen Akteuren sehr schnell wahrgenommen.


Die Folgen sind vielschichtig. Gespräche verlieren an Substanz, da fachliche Rückfragen nicht beantwortet werden können. Argumentationen bleiben oberflächlich oder werden an Mitarbeitende delegiert. Externe Partner beginnen, fachliche Themen gezielt an andere Gesprächspartner zu adressieren oder umgehen die Führungsebene vollständig. Die formale Rolle bleibt bestehen, die inhaltliche Relevanz schwindet.


Besonders kritisch ist die Außenwirkung in Verhandlungssituationen. Wer fachlich nicht argumentieren kann, verliert strukturell an Position. Projektpartner übernehmen faktisch die inhaltliche Führung. Forderungen werden durchgesetzt, Risiken verlagert und Spielräume zu Ungunsten der Organisation verschoben. Die Führungskraft wird nicht ernsthaft als Verhandlungspartner wahrgenommen.


In vielen Fällen entsteht dabei ein Effekt, der intern kaum thematisiert wird. Fachlich schwache Führung kann aus externer Sicht unprofessionell oder sogar lächerlich wirken. Rückfragen erscheinen naiv, Einschätzungen wirken realitätsfern, Entscheidungen werden als uninformiert wahrgenommen. Dieser Eindruck richtet sich nicht nur gegen die einzelne Person, sondern gegen die gesamte Organisation.


Langfristig führt dies zu Reputationsschäden. Unternehmen gelten als fachlich schwach aufgestellt, unklar in ihrer Entscheidungslogik oder abhängig von einzelnen Mitarbeitenden. Vertrauen sinkt, Kooperationsbereitschaft nimmt ab, und strategische Partnerschaften werden schwieriger. Gerade im Mittelstand, wo persönliche Beziehungen und langfristige Zusammenarbeit entscheidend sind, ist dieser Effekt gravierend.


Hinzu kommt ein interner Verstärkungseffekt. Mitarbeitende erleben, dass externe Partner die Führungskraft nicht ernst nehmen. Dies untergräbt zusätzlich die interne Autorität und verstärkt informelle Machtverschiebungen. Führung verliert damit sowohl nach außen als auch nach innen an Wirkung.


Fachlich schwache Führung wirkt nicht nur intern bremsend, sondern entfaltet erhebliche Außenwirkung. Sie beschädigt Glaubwürdigkeit, schwächt Verhandlungspositionen und gefährdet die Reputation der gesamten Organisation gegenüber Geschäftspartnern.


8. Handlungsempfehlungen und strategischer Ausblick für den Mittelstand


Kompetenzgefälle an der Spitze sind ein strukturelles Risiko. In der Bau- und Immobilienwirtschaft entscheidet fachliche Anschlussfähigkeit über Qualität, Effizienz und wirtschaftlichen Erfolg.


Mittelständische Unternehmen müssen Führung neu definieren. Fach- und Führungslaufbahnen sind klar zu trennen, gleichzeitig aber eng zu verzahnen. Führungskräfte müssen fachlich urteilsfähig bleiben, auch wenn sie nicht operativ tätig sind.


Konkrete Handlungsempfehlungen sind klar.

  1. Fach- und Führungslaufbahnen sollten differenziert und gleichwertig ausgestaltet werden.

  2. Führungskräfte benötigen kontinuierliche fachliche Weiterbildung.

  3. Entscheidungsrechte müssen transparent geregelt werden.

  4. Fachliche Rollen mit echter Entscheidungskompetenz sind organisatorisch zu verankern.

  5. Strategische Entscheidungen müssen systematisch an operativer Realität gespiegelt werden.


Organisationen, die diese Prinzipien umsetzen, gewinnen an Steuerungsfähigkeit, Geschwindigkeit und Resilienz. Führung wird wieder wirksam, weil sie fachlich fundiert ist.


Der strategische Ausblick für den Mittelstand ist eindeutig. Fachlich entkoppelte Führung schwächt Organisationen. Fachlich anschlussfähige Führung sichert langfristig Qualität, Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit.



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